Weihnachtsmenü 2008


Gruß aus der Küche:

Nussbrot mit Ziegenfrischkäse

Zutaten:
1 kleines, dünnes Walnussbaguette
240 g Ziegenfrischkäse (Rolle, wahlweise auch Rollino von der Kuhmilch oder Schafkäse)
4 Dörrzwetschken in Rotwein eingelegt
Petersilie

Zubereitung:
Käse in Scheiben schneiden. Dörrzwetschken achteln. Vom Baguette 1 cm dicke Scheiben schneiden. Ist es ein größeres Brot, so können die Scheiben auch halbiert oder geviertelt werden. Käse auf den Baguettescheiben anrichten und mit Petersilie und Dörrzwetschke garnieren.

Vorspeise:

Zweifarbige pikante Käseterrine mit gebratenem Speck auf Blattsalat

Zutaten:

Kernölmasse:
60 ml Kernöl
125 ml Schlagobers
125 g Magerjoghurt
6 Blatt Gelatine
Salz, weißer Pfeffer

Kürbismasse:
1/2 Hokkaidokürbis
125 ml Schlagobers
125 g Magerjoghurt
6 Blatt Gelatine
Salz, weißer Pfeffer

12 Scheiben durchzogenen Räucherspeck
70 g geröstete Kürbiskerne (fein gerieben)
Blattsalate
Marinade aus Kürbiskernöl und Apfelessig, Salz

Zubereitung:
Kernölmasse: Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Joghurt mit Kernöl und den Gewürzen verrühren. Schlagobers steif aufschlagen. Gelatine auflösen und zur Jogurtmasse geben. Schlagobers unterheben.

Die eckige Terrinenform mit Wasser ausspülen und mit Frischhaltefolie auskleiden. Form beispielsweise in einer Eierlage schräg stellen und die Masse so einfüllen, dass sie wie zu einem Dreieck eingefüllt ist. Im Querschnitt gesehen ist die Diagonale die Oberfläche. Schräg gestellt zum Stocken kühl stellen.

Kürbismasse: Kürbis schälen und entkernen. Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und in ganz wenig Wasser oder Suppe weichdünsten. Auskühlen lassen und fein pürieren. Gelatine einweichen. Schlagobers aufschlagen. Joghurt mit der Kürbismasse und den Gewürzen gut vermengen. Gelatine auflösen und beifügen. Schlagobers unterheben. Diese Masse auf die nun schon leicht erstarrte Kernölmasse geben bis die Form gefüllt ist. Abdecken und zum vollständigen Erstarren mindestens 1,5 Stunden kalt stellen.

Salate vorbereiten und auf einem Teller anrichten. Speck in einer Pfanne ohne Fett anbraten. Terrine stürzen und entweder Scheiben oder Würfel abschneiden und am Salat anrichten. Speckscheiben nett arrangiert drapieren. Mit gehackten Kürbiskernen bestreut servieren. Dazu passt frisches Roggen-Jourgebäck oder Knusperstangerl.

Suppe:

Karotten-Ingwer Suppe

Zutaten:
300 g Karotten
200 g mehlig kochende Kartoffeln
1 EL Butter
20 g frischer Ingwer bzw. 1/2 KL gemahlener Ingwer
1/8 l Obers
Salz
weißer Pfeffer

Zubereitung:
Erdäpfel waschen und schälen und in kleinere Würfel schneiden. Karotten putzen, waschen und ebenso in kleine Stückchen schneiden. Das Gemüse in Butter und etwas Wasser weich dünsten lassen. Mit dem Pürierstab oder im Mixer fein pürieren. Ingwer reiben und dazu geben. Mit gut einem 3/4 l Wasser auffüllen und Suppe würzen. Kurz vor den Anrichten Obers beifügen und abschmecken. Als Beilage eignen sich frisch gebackene Kartoffelchips. Dafür Kartoffeln mit der Schneidmaschine blättrig schneiden. Diese Blätter in kleineren Mengen in wenig Öl frittieren. Schmackhaft und passend als Beigabe sind Sesamstangerl.

Hauptspeise:

Forellenzopf auf Zitronenbutter mit Safranreis und karamellisierten Apfel-Mandel-Würfeln

Zutaten:
4 Forellenfilets
Kräutersalz
Butter
Zitrone
Zitronenthymian

Zubereitung:
Erdäpfel waschen und schälen und in kleinere Würfel schneiden. Karotten putzen, waschen und ebenso in kleine Stückchen schneiden. Das Gemüse in Butter und etwas Wasser weich dünsten lassen. Mit dem Pürierstab oder im Mixer fein pürieren. Frische Forellen filetieren oder fertige Filets kaufen. Diese mit der Hautseite nach unten auf ein Schneidbrett legen. Mit einem scharfen Messer der Länge nach zweimal einschneiden, wobei am dickeren Ende nicht durchgeschnitten wird. Aus den 3 Streifen einen Zopf flechten. Diesen mit Kräuersalz würzen. Butter zerlassen und Zopf zuerst mit der Hautseite einlegen und hellbraun braten. Zopf umdrehen und fertiggaren. Filets herausnehmen und warmstellen. Für die Zitronenbutter dem Bratrückstand etwas frische Butter beifügen. Etwas Zitronenschale abreiben und mit etwas Zitronesaft zur Butter geben. Frischen Zitronenthymian abrebeln und ebenso dazugeben. Nicht mehr start erhitzen, damit die Butter nicht zu braun wird.

Safranreis:

Zutaten:
250 ml Basmatireis oder Weizenreis
500 ml Wasser
Eine Messerspitze Safranpulver oder 8 Safranfäden
2 Körner Kardamon
1 kleines Stück Zimtstange
2 Lorbeerblätter
Salz
Etwas Öl

Zubereitung:
Reis waschen und abtropfen. Werden Safranfäden verwendet, werden diese vorher mit etwas Wasser zerrieben. Öl erhitzen, Reis beifügen und mit allen Gewürzen und dem Safran vermengen. Mit Wasser aufgießen und fertig garen, bis der Reis weich gekocht ist.

Karamellisierte Apfel-Mandel-Würfel:

Zutaten:
2 Äpfel (Elstar)
50 g Mandelblättchen
50 g Zucker
30 g Butter
1/8 l Apfelsaft

Zubereitung:
Äpfel mit der Schale halbieren, Kerngehäuse herausnehmen und in ca. 1,5 x 1,5 cm große Würfel schneiden. Butter mit Zucker erhitzen, bis der Zucker zu karamellisieren beginnt. Mit Apfelsaft aufgießen und Karamell auflösen. Apfelsaft durch Kochen ein wenig eindicken lassen. Apfelwürfel, sowie die Mandelblättchen beifügen. Äpfel bis zum Kern dünsten und dann gleich anrichten.

Dessert:

Walnusssouffle auf Karamellsoße

Zutaten:
Souffle:
3 Eier
3 EL Wasser
120 g Staubzucker
120 g Walnüsse
60 g Weizenmehl

Soße:
1/2 l Milch
30 g Vanillepuddingpulver
60 g Zucker
60 g Zucker zum Karamellisieren

Garnitur:
1 Apfelscheibe in Butter gebraten
Mandarinenspalten oder gedünstete Apfelwürfel
Schokolade

Zubereitung:
Für das Souffle die Eier mit dem Wasser und dem Zucker schaumig aufschlagen. Geriebene Nüsse und Mehl unterheben. Masse entweder in kleine Silikonformen (¾ voll) füllen oder in bebutterte und bemehlte Kaffeetassen oder Dariolformen. Ist ein Dampfgarer vorhanden, die kleinen Kuchen ca. 20 Minuten garen. Ist das Backrohr zu verwenden, werden die Formen in ein Backblech mit Wasser gestellt und darin bei 180°C ebenso 20 Minuten gegart.

Für die Soße Zucker karamellisieren und mit Milch aufgießen. Puddingpulver mit Zucker in etwas Milch anrühren und in die kochende Karamellmilch einrühren. Stocken lassen und vom Herd nehmen. Während des Auskühlens immer wieder umrühren bzw. zudecken, damit sich keine Haut bilden kann.

Mit Früchten und Schokolade, eventuell auch karamellisierten Walnüssen anrichten.

News

Abschluss ZLG Seminarbäuerinnen

Kompetente Verstärkung für die steirischen Seminarbäuerinnen!

Seit 8. März weht in der Steiermark frischer Wind unter den Seminarbäuerinnen! Neun engagierte und bestens ausgebildete Seminarbäuerinnen mehr, wollen sich ab sofort als Botschafterinnen für die Qualität und den Wert heimischer Lebensmittel einsetzen!

NEU: Workshop für Jugendliche

„Wie kommt das Gras in den Burger“

Neues Schulangebot der Seminarbäuerinnen für Jugendliche

Speziell ausgebildete und auf diesen Schwerpunkt eingeschulte Seminarbäuerinnen kommen auch in der Steiermark in Schulklassen, um interessierten Jugendlichen zwischen 14- und 18 Jahren in Form von Workshops die Antwort auf diese Frage zu geben.

Steirische Brotprämierung 2016

Steirische Brotprämierung 2016

Rekord-Beteiligung bei der diesjährigen Brotprämierung: 223 Brote haben 80 Brotbäuerinnen aus dem Burgenland und der Steiermark eingereicht. Die Kunst des Brotbackens mit natürlichen Zutaten und die besten individuellen Hausrezepte für Bauernbrot standen auf dem Prüfstand.

mehr produkte-saison

Fisch des Jahres: Seesaibling

Fisch des Jahres 2017: Der Seesaibling

Rotbauchig mit weiß eingesäumten Flossen – so präsentiert sich Österreichs Fisch des Jahres 2017 in seinen klaren, kalten Gewässern. Nach massivem Schwund aus den heimischen Seen in den Achtzigern hat sich der Bestand zwar erholt, jedoch haben Tierschützer weiterhin ein wachsames Auge auf den hübschen Fisch.

Mit der Ernennung zum Fisch des Jahres 2017 möchten die österreichischen Fischereiorganisationen unter Mitwirkung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft die Art und ihren Lebensraum ins allgemeine Bewusstsein bringen.

Durch die Auszeichnung wird versucht darauf aufmerksam zu machen, dass durch den Verlust von Laichplätzen, die Gewässererwärmung aber auch durch teilweise falsche Bewirtschaftung, der Lebensraum so wie auch die Population der Tiere gefährdet ist.

Ein wünschenswertes Zuhause hat der Seesaibling in der Steiermark gefunden. Seit über 10 Jahren gibt es die Genussregion „Aussererland Saibling & Forelle“. Im Grundelsee oder auch im Altausseer See fühlt sich der Seesaibling besonders wohl, da dort optimale Bedingungen für den Fisch vorliegen. Vor einigen tausenden von Jahren ist er vom Norden her zu uns gekommen. Der Seesaibling (Salvelinus umbla) gehört zur Gattung der Saiblinge und Familie der Lachsfische. Die Süßwasserfische können ca. 40 -75 cm lang, bis zu 7 kg schwer werden und ein langes Leben bis zu 40 Jahren haben. Das Fischen erfolgt in der Region noch mit Plätten, den traditionellen Fischerboten und schonenden Fangnetzen. Auch im steirischen Almenland werden heimische Fische im frischen Almenland-Quellwasser gentechnikfrei großgezogen.

Der Fisch ist aber nicht nur schön anzusehen, sondern schmeckt auch köstlich. Ob gebraten, geräuchert oder pochiert, für viele gilt der Seesaibling als einer der besten Speisefische. Im Fisch sind auch viele wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Besonders zu empfehlen ist er aufgrund der essentiellen Fettsäuren, der Omega-3-Fettsäuren, welche gut für Herz, Hirn und Immunsystem sind.

Experten empfehlen 1-2 mal pro Woche Fisch, bevorzugt heimische Ware. Für eine Portion können Sie 150 – 200 g Fischfilet oder 250 – 300 g ganzen Fisch rechnen.

Wer Verantwortung bei der Auswahl seines Fisches übernimmt und auf regionale Herkunft schaut, dem steht einem kulinarischen Gaumenschmaus nichts im Wege.

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