Ostereier – natürlich bunt!

Farbige Ostereier gehören traditionell zum Osterfest dazu. Diese kann man bereits fix und fertig in den schillerndsten Farben kaufen. Dennoch macht selber Färben noch immer am meisten Spaß und setzt der Fantasie beim Verzieren keine Grenzen! Wer dabei gerne auf künstliche Farben verzichten möchte, bekommt hier ein paar Tipps zum Färben mit natürlichen Farben!

Vorbereitung der Eier

  • Eier, ob ausgeblasen oder gekocht, immer gut mit Essigwasser reinigen, dann nehmen sie die Farbe besser an.
  • Verwenden Sie einen alten Topf zum Färben, falls sich nicht mehr alle Farbreste entfernen lassen.

Farben aus Küche und Garten
Rot: Rote Rüben, Rotkraut, Schwarze Ribisel, Apfelbaumrinde, Birkenbaumrinde, Zwiebelschale (rot)
Blau: Holunderbeeren (auch Saft), Heidelbeeren (auch Saft), Malvenkraut
Gelb-Orange: Birkenblätter (welk), Brennnesselblätter, Holunderblätter, Karotten, Kamillenblüten
Braun: Zwiebelschale (gelb), Kaffee, Tee
Grün: Johanniskraut, Efeublätter, Spinat, Petersilie, Süßkartoffeln (bis schwarz)

Farbsud herstellen:
Die Pflanzenteile grob zerkleinern. 500 g Frischpflanzen in 2 Liter Wasser für 30 bis 40 Minuten kochen. Für Farben aus Blättern, Blüten und Beeren 30-100 g einige Stunden einweichen, anschließend für 30 bis 60 Minuten kochen. Die Farbintensität kann durch den Zusatz von Alaun intensiviert werden.

Färben:
Nach dem Kochen den Farbsud filtern. Die gekochten Eier anschließend in den erkalteten Farbsud legen. Die Eier so lange darin liegen lassen, bis die gewünschte Farbintensität erreicht ist.

Viel Freude und gutes Gelingen!

News

Klimakochworkshop

Ich tu's - Klima.Koch.Workshop

Klimafreundlich kochen mit Spaß und Genuss – das geht und wir zeigen Ihnen wie!

Neu! Seminarbäuerinnenkochbuch

Ab September: Seminarbäuerinnenkochbuch

Die besten Rezepte für Alltag und Festtag – erprobt und gelingsicher!
Gutes aus heimischen Zutaten
Mit Anleitungsfotos, Tipps sowie Informationen über Lebensmittel

Abschluss ZLG Seminarbäuerinnen

Kompetente Verstärkung für die steirischen Seminarbäuerinnen!

Seit 8. März weht in der Steiermark frischer Wind unter den Seminarbäuerinnen! Neun engagierte und bestens ausgebildete Seminarbäuerinnen mehr, wollen sich ab sofort als Botschafterinnen für die Qualität und den Wert heimischer Lebensmittel einsetzen!

mehr produkte-saison

Kürbis

Kürbis

 

 

 

Jeder von uns kennt den Kürbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man könnte ihn demnach auch als die größte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn außerdem so besonders macht, ist, dass er zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört.

In der Steiermark, vor allem im südlichen Teil des Landes, wird der „Steirische Ölkürbis“ schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gemüse (Speisekürbis) als auch als Kürbiskernöl beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der Kürbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an ß-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis (säureausscheidende und entwässernde Wirkung) aus. ß-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellschädigung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kieselsäure im Kürbis nennenswert. Eisen ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Kürbis als Gemüse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe Nährstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem Körper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugeführt.

Dass der Kürbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Größe vermuten würde. Je nach Sorte ist er bei kühler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. Kürbisfleisch ist leicht verdaulich und gut verträglich, somit auch für die Schonkost bestens geeignet. Kürbis wird in der Küche hauptsächlich geraspelt oder gewürfelt und in gedünsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie Kürbis in Kuchen, Brot, Soßen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen Überblick über die Sortenvielfalt finden Sie hier.

mehr rezepte-tipps mehr
g'scheit essen