Eier

In der Steiermark befassen sich ca. 700 landwirtschaftliche Betriebe mit der Produktion von Frischeiern, die sie über Direktvermarktung oder den Handel an den Konsumenten bringen. In Österreich werden ca. 74% des Jahresverbrauchs produziert, der Rest wird in Form von Frisch- oder Flüssigei importiert.
Mehr als 30% der in Österreich produzierten Eier kommen aus der Steiermark. Herr und Frau Österreicher verzehren durchschnittlich 236 Stück Eier im Jahr. Grundsätzlich werden drei Haltungsformen unterschieden: Bodenhaltung, Freilandhaltung und Käfighaltung, wobei diese in Österreich nur mehr bis 2009 erlaubt ist, in der EU bis 2012.
Ob Eier braun oder weiß sind, hängt einzig und allein von der Rasse der Tiere ab und hat keine Einfluss auf die Qualität. Braune Eier besitzen lediglich eine etwas festere Schale als weiße.
Die eigentliche Qualität wird bestimmt durch die Frische der Eier und den Zustand der Schale, sowie der Güteklasse und der Größe. Die Eier werden in Güteklasse A und A extra, sowie in die Größen XL, L, M, S eingeteilt.

Ein Hühnerei enthält durchschnittlich 85 kcal. Der essbare Anteil setzt sich aus 74% Wasser, 13% Eiweiß, 11% Fett und 0,7% Kohlenhydraten zusammen. Das Eiweiß ist sehr leicht verdaulich mit einer hohen biologischen Wertigkeit. Beutung haben sie auch als Quelle für Folsäure, Vitamin A, E, und K sowie für Eisen und Zink.

Eier sind unumstritten sehr cholesterinreich. Bereits ein Ei deckt in etwa den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Dennoch konnten Studien belegen, dass kein Grund zur Sorge besteht. Das in Eiern enthaltene Cholesterin erhöht den Cholesterinspiegel nicht, da das enthaltene Cholesterin die körpereigene Produktion senkt. Weiters verringert das im Ei vorhandene Lecithin die Aufnahme von Cholesterin aus dem Ei.

Lediglich Personen mit einer Störung im Fettstoffwechsel wird empfohlen nicht mehr als 3 Eier pro Woche zu essen.

 

News

Abschluss ZLG Seminarbäuerinnen

Kompetente Verstärkung für die steirischen Seminarbäuerinnen!

Seit 8. März weht in der Steiermark frischer Wind unter den Seminarbäuerinnen! Neun engagierte und bestens ausgebildete Seminarbäuerinnen mehr, wollen sich ab sofort als Botschafterinnen für die Qualität und den Wert heimischer Lebensmittel einsetzen!

NEU: Workshop für Jugendliche

„Wie kommt das Gras in den Burger“

Neues Schulangebot der Seminarbäuerinnen für Jugendliche

Speziell ausgebildete und auf diesen Schwerpunkt eingeschulte Seminarbäuerinnen kommen auch in der Steiermark in Schulklassen, um interessierten Jugendlichen zwischen 14- und 18 Jahren in Form von Workshops die Antwort auf diese Frage zu geben.

Steirische Brotprämierung 2016

Steirische Brotprämierung 2016

Rekord-Beteiligung bei der diesjährigen Brotprämierung: 223 Brote haben 80 Brotbäuerinnen aus dem Burgenland und der Steiermark eingereicht. Die Kunst des Brotbackens mit natürlichen Zutaten und die besten individuellen Hausrezepte für Bauernbrot standen auf dem Prüfstand.

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Fisch des Jahres: Seesaibling

Fisch des Jahres 2017: Der Seesaibling

Rotbauchig mit weiß eingesäumten Flossen – so präsentiert sich Österreichs Fisch des Jahres 2017 in seinen klaren, kalten Gewässern. Nach massivem Schwund aus den heimischen Seen in den Achtzigern hat sich der Bestand zwar erholt, jedoch haben Tierschützer weiterhin ein wachsames Auge auf den hübschen Fisch.

Mit der Ernennung zum Fisch des Jahres 2017 möchten die österreichischen Fischereiorganisationen unter Mitwirkung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft die Art und ihren Lebensraum ins allgemeine Bewusstsein bringen.

Durch die Auszeichnung wird versucht darauf aufmerksam zu machen, dass durch den Verlust von Laichplätzen, die Gewässererwärmung aber auch durch teilweise falsche Bewirtschaftung, der Lebensraum so wie auch die Population der Tiere gefährdet ist.

Ein wünschenswertes Zuhause hat der Seesaibling in der Steiermark gefunden. Seit über 10 Jahren gibt es die Genussregion „Aussererland Saibling & Forelle“. Im Grundelsee oder auch im Altausseer See fühlt sich der Seesaibling besonders wohl, da dort optimale Bedingungen für den Fisch vorliegen. Vor einigen tausenden von Jahren ist er vom Norden her zu uns gekommen. Der Seesaibling (Salvelinus umbla) gehört zur Gattung der Saiblinge und Familie der Lachsfische. Die Süßwasserfische können ca. 40 -75 cm lang, bis zu 7 kg schwer werden und ein langes Leben bis zu 40 Jahren haben. Das Fischen erfolgt in der Region noch mit Plätten, den traditionellen Fischerboten und schonenden Fangnetzen. Auch im steirischen Almenland werden heimische Fische im frischen Almenland-Quellwasser gentechnikfrei großgezogen.

Der Fisch ist aber nicht nur schön anzusehen, sondern schmeckt auch köstlich. Ob gebraten, geräuchert oder pochiert, für viele gilt der Seesaibling als einer der besten Speisefische. Im Fisch sind auch viele wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Besonders zu empfehlen ist er aufgrund der essentiellen Fettsäuren, der Omega-3-Fettsäuren, welche gut für Herz, Hirn und Immunsystem sind.

Experten empfehlen 1-2 mal pro Woche Fisch, bevorzugt heimische Ware. Für eine Portion können Sie 150 – 200 g Fischfilet oder 250 – 300 g ganzen Fisch rechnen.

Wer Verantwortung bei der Auswahl seines Fisches übernimmt und auf regionale Herkunft schaut, dem steht einem kulinarischen Gaumenschmaus nichts im Wege.

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