​

Spargel

Die begehrten Spargelstangen sind die mit feinen, schuppenförmigen Schutzblättern bedeckten Sprossen einer Staude, die sich jedes Jahr aufs Neue aus dem Wurzelstock bilden.
Geerntet wird frühmorgens und per Hand. Während der weiße Spargel in aufgeworfenen Erddämmen vor der Sonne geschützt kultiviert wird, wird der grüne Spargel auf ebenem Boden unter voller Lichteinwirkung gezogen.

Um beste Spargelqualität zu genießen kaufen Sie am besten beim Erzeuger, wenn Sie nicht gerade selber Spargel anbauen. Wird der Spargel nicht am selben Tag gegessen, sollte er nur so kurz wie nötig gelagert werden. Dafür schlägt man ihn am besten ungeschält in ein feuchtes Tuch ein und bewahrt ihn für maximal zwei bis drei Tage im Kühlschrank auf. Grüner Spargel wird am besten aufrecht, in etwas Wasser stehend gelagert. Tiefgekühlter Spargel sollte vor der Zubereitung nicht aufgetaut werden – geben Sie ihn einfach gefroren ins kochende Wasser.

Für einen ungetrübten Spargelgenuss bedarf es einem geschickten Umgang mit dem Sparschäler. Mit ein paar Tipps gelingt er jedoch auch ungeübten Hobbyköchen ohne Probleme: Am besten den Spargel erst kurz vor dem Kochen schälen. Die Klinge knapp unter dem Kopf ansetzten und möglichst gleichmäßige Bahnen mit viel Gefühl nach unten ziehen. Gegen Stangenende kann man ruhig etwas dicker schälen. Je nach dem wie frisch der Spargel ist, entfernen Sie die Stangenenden mehr oder weniger großzügig. Grüner Spargel braucht meist gar nicht oder nur im unteren Drittel geschält zu werden.

Für Spargel gibt es eine große Auswahl an Zubereitungsmöglichkeiten. Viele bevorzugen ihn jedoch möglichst pur, frisch gestochen, geschält und schonend unter Dampfeinwirkung gegart. Die Garzeit hängt von den Vorlieben des Kochs und der Dicke der einzelnen Stangen ab. Sie schwankt bei weißem Spargel zwischen zehn und 25 Minuten. Grüner Spargel ist auf Grund seiner zarteren Beschaffenheit bereits nach etwa acht bis 15 Minuten fertig.

Mit 18 – 20 kcal pro 100g zählt der Spargel zum „schlanken“ Gemüse. Immerhin besteht er zu über 90 Prozent aus Wasser. Außerdem versorgt er uns mit reichlich Vitamin C, Vitamin E, Folsäure und Kalium. Spargel enthält wie Fleisch Purine, die der Körper zu Harnsäure abbaut. Gichtpatienten sollten Ihre Portionen daher eher kleiner ausfallen lassen. Schonend zubereitet ist der Spargel auch für den empfindlichen Magen und in der Diätküche geeignet. Er wirkt harntreibend und leicht abführend.

News

Steirische Brotprämierung 2016

Steirische Brotprämierung 2016

Rekord-Beteiligung bei der diesjährigen Brotprämierung: 223 Brote haben 80 Brotbäuerinnen aus dem Burgenland und der Steiermark eingereicht. Die Kunst des Brotbackens mit natürlichen Zutaten und die besten individuellen Hausrezepte für Bauernbrot standen auf dem Prüfstand.

Die steirische Ernährungspyramide NEU

Die steirische Ernährungspyramide NEU

Die Landwirtschaftskammer Steiermark hat mit der steirischen Ernährungspyramide die offiziellen Empfehlungen der österreichischen Version mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln in Einklang gebracht. Die steirische Ernährungspyramide wurde 2010 entwickelt und präsentiert sich nun nach gemeinsamer Überarbeitung mit dem Gesundheitsfonds Steiermark in einem neuen Layout.

Neu: Workshop GemĂĽsetiger

Neuer Praxisworkshop: „So essen die Gemüsetiger - Richtig kochen im Familienalltag!“

Unsere kleinen Gourmets von gesundem Essen zu überzeugen ist nicht einfach, aber machbar. Wer kann schließlich bei „Ufo im Salatbett“ oder „Segelregatta im Wurzelkraftsee“ widerstehen?

mehr produkte-saison

Fisch des Jahres: Seesaibling

Fisch des Jahres 2017: Der Seesaibling

Rotbauchig mit weiß eingesäumten Flossen – so präsentiert sich Österreichs Fisch des Jahres 2017 in seinen klaren, kalten Gewässern. Nach massivem Schwund aus den heimischen Seen in den Achtzigern hat sich der Bestand zwar erholt, jedoch haben Tierschützer weiterhin ein wachsames Auge auf den hübschen Fisch.

Mit der Ernennung zum Fisch des Jahres 2017 möchten die österreichischen Fischereiorganisationen unter Mitwirkung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft die Art und ihren Lebensraum ins allgemeine Bewusstsein bringen.

Durch die Auszeichnung wird versucht darauf aufmerksam zu machen, dass durch den Verlust von Laichplätzen, die Gewässererwärmung aber auch durch teilweise falsche Bewirtschaftung, der Lebensraum so wie auch die Population der Tiere gefährdet ist.

Ein wünschenswertes Zuhause hat der Seesaibling in der Steiermark gefunden. Seit über 10 Jahren gibt es die Genussregion „Aussererland Saibling & Forelle“. Im Grundelsee oder auch im Altausseer See fühlt sich der Seesaibling besonders wohl, da dort optimale Bedingungen für den Fisch vorliegen. Vor einigen tausenden von Jahren ist er vom Norden her zu uns gekommen. Der Seesaibling (Salvelinus umbla) gehört zur Gattung der Saiblinge und Familie der Lachsfische. Die Süßwasserfische können ca. 40 -75 cm lang, bis zu 7 kg schwer werden und ein langes Leben bis zu 40 Jahren haben. Das Fischen erfolgt in der Region noch mit Plätten, den traditionellen Fischerboten und schonenden Fangnetzen. Auch im steirischen Almenland werden heimische Fische im frischen Almenland-Quellwasser gentechnikfrei großgezogen.

Der Fisch ist aber nicht nur schön anzusehen, sondern schmeckt auch köstlich. Ob gebraten, geräuchert oder pochiert, für viele gilt der Seesaibling als einer der besten Speisefische. Im Fisch sind auch viele wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Besonders zu empfehlen ist er aufgrund der essentiellen Fettsäuren, der Omega-3-Fettsäuren, welche gut für Herz, Hirn und Immunsystem sind.

Experten empfehlen 1-2 mal pro Woche Fisch, bevorzugt heimische Ware. Für eine Portion können Sie 150 – 200 g Fischfilet oder 250 – 300 g ganzen Fisch rechnen.

Wer Verantwortung bei der Auswahl seines Fisches ĂĽbernimmt und auf regionale Herkunft schaut, dem steht einem kulinarischen Gaumenschmaus nichts im Wege.

mehr rezepte-tipps mehr
g'scheit essen