‚Äč

K√ľrbis

kuerbis_3

 

kuerbis_4

 

kuerbis_5

 

Jeder von uns kennt den K√ľrbis in all seinen Farben und Formen, aber wussten Sie auch, dass der K√ľrbis botanisch gesehen eine Beere ist? Man k√∂nnte ihn demnach auch als die gr√∂√üte Beere der Welt bezeichnen. Was ihn au√üerdem so besonders macht, ist, dass er zu den √§ltesten Kulturpflanzen der Welt geh√∂rt.

In der Steiermark, vor allem im s√ľdlichen Teil des Landes, wird der ‚ÄěSteirische √Ėlk√ľrbis‚Äú schon lange kultiviert (seit ca. 1750) und ist sowohl als Gem√ľse (Speisek√ľrbis) als auch als K√ľrbiskern√∂l beliebt.

Aus gesundheitlicher Sicht zeichnet sich der K√ľrbis, in all seiner Sortenvielfalt, vor allem durch den hohen Gehalt an √ü-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und ein g√ľnstiges Natrium-Kalium-Verh√§ltnis (s√§ureausscheidende und entw√§ssernde Wirkung) aus. √ü-Carotin wirkt stark antioxidativ. Das bedeutet, dass die Zellsch√§digung verhindert wird und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Atheriosklerose) vorgebeugt werden. Weiters sind der Gehalt an Eisen und Kiesels√§ure im K√ľrbis nennenswert. Eisen ist unerl√§sslich f√ľr den Sauerstofftransport im Blut. Kiesels√§ure st√§rkt das Bindegewebe. K√ľrbis als Gem√ľse weist, bei einem sehr geringen Fettanteil, eine hohe N√§hrstoffdichte auf. Das bedeutet, bei wenigen Kalorien wird dem K√∂rper ein hoher Anteil an wichtigen Inhalts- und Vitalstoffen zugef√ľhrt.

Dass der K√ľrbis reif ist, erkennt man daran, dass er leicht hohl klingt, der Stiel braun und vertrocknet ist und er schwerer ist, als man aufgrund seiner Gr√∂√üe vermuten w√ľrde. Je nach Sorte ist er bei k√ľhler, dunkler und trockener Lagerung einige Wochen bis Monate haltbar. K√ľrbisfleisch ist leicht verdaulich und gut vertr√§glich, somit auch f√ľr die Schonkost bestens geeignet. K√ľrbis wird in der K√ľche haupts√§chlich geraspelt oder gew√ľrfelt und in ged√ľnsteter Form als Beilage verwendet. Tipp: Probieren Sie K√ľrbis in Kuchen, Brot, So√üen, Suppen und Strudel mitverarbeitet.

Einen √úberblick √ľber die Sortenvielfalt finden Sie hier.

News

Steirische Brotprämierung 2016

Steirische Brotprämierung 2016

Rekord-Beteiligung bei der diesj√§hrigen Brotpr√§mierung: 223 Brote haben 80 Brotb√§uerinnen aus dem Burgenland und der Steiermark eingereicht. Die Kunst des Brotbackens mit nat√ľrlichen Zutaten und die besten individuellen Hausrezepte f√ľr Bauernbrot standen auf dem Pr√ľfstand.

Die steirische Ernährungspyramide NEU

Die steirische Ernährungspyramide NEU

Die Landwirtschaftskammer Steiermark hat mit der steirischen Ernährungspyramide die offiziellen Empfehlungen der österreichischen Version mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln in Einklang gebracht. Die steirische Ernährungspyramide wurde 2010 entwickelt und präsentiert sich nun nach gemeinsamer Überarbeitung mit dem Gesundheitsfonds Steiermark in einem neuen Layout.

Neu: Workshop Gem√ľsetiger

Neuer Praxisworkshop: ‚ÄěSo essen die Gem√ľsetiger - Richtig kochen im Familienalltag!‚Äú

Unsere kleinen Gourmets von gesundem Essen zu √ľberzeugen ist nicht einfach, aber machbar. Wer kann schlie√ülich bei ‚ÄěUfo im Salatbett‚Äú oder ‚ÄěSegelregatta im Wurzelkraftsee‚Äú widerstehen?

mehr produkte-saison

Fisch des Jahres: Seesaibling

Fisch des Jahres 2017: Der Seesaibling

Rotbauchig mit wei√ü einges√§umten Flossen ‚Äď so pr√§sentiert sich √Ėsterreichs Fisch des Jahres 2017 in seinen klaren, kalten Gew√§ssern. Nach massivem Schwund aus den heimischen Seen in den Achtzigern hat sich der Bestand zwar erholt, jedoch haben Tiersch√ľtzer weiterhin ein wachsames Auge auf den h√ľbschen Fisch.

Mit der Ernennung zum Fisch des Jahres 2017 m√∂chten die √∂sterreichischen Fischereiorganisationen unter Mitwirkung des Bundesamtes f√ľr Wasserwirtschaft die Art und ihren Lebensraum ins allgemeine Bewusstsein bringen.

Durch die Auszeichnung wird versucht darauf aufmerksam zu machen, dass durch den Verlust von Laichplätzen, die Gewässererwärmung aber auch durch teilweise falsche Bewirtschaftung, der Lebensraum so wie auch die Population der Tiere gefährdet ist.

Ein w√ľnschenswertes Zuhause hat der Seesaibling in der Steiermark gefunden. Seit √ľber 10 Jahren gibt es die Genussregion ‚ÄěAussererland Saibling & Forelle‚Äú. Im Grundelsee oder auch im Altausseer See f√ľhlt sich der Seesaibling besonders wohl, da dort optimale Bedingungen f√ľr den Fisch vorliegen. Vor einigen tausenden von Jahren ist er vom Norden her zu uns gekommen. Der Seesaibling (Salvelinus umbla) geh√∂rt zur Gattung der Saiblinge und Familie der Lachsfische. Die S√ľ√üwasserfische k√∂nnen ca. 40 -75 cm lang, bis zu 7 kg schwer werden und ein langes Leben bis zu 40 Jahren haben. Das Fischen erfolgt in der Region noch mit Pl√§tten, den traditionellen Fischerboten und schonenden Fangnetzen. Auch im steirischen Almenland werden heimische Fische im frischen Almenland-Quellwasser gentechnikfrei gro√ügezogen.

Der Fisch ist aber nicht nur sch√∂n anzusehen, sondern schmeckt auch k√∂stlich. Ob gebraten, ger√§uchert oder pochiert, f√ľr viele gilt der Seesaibling als einer der besten Speisefische. Im Fisch sind auch viele wichtige N√§hrstoffe wie Eiwei√ü, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Besonders zu empfehlen ist er aufgrund der essentiellen Fetts√§uren, der Omega-3-Fetts√§uren, welche gut f√ľr Herz, Hirn und Immunsystem sind.

Experten empfehlen 1-2 mal pro Woche Fisch, bevorzugt heimische Ware. F√ľr eine Portion k√∂nnen Sie 150 ‚Äď 200 g Fischfilet oder 250 ‚Äď 300 g ganzen Fisch rechnen.

Wer Verantwortung bei der Auswahl seines Fisches √ľbernimmt und auf regionale Herkunft schaut, dem steht einem kulinarischen Gaumenschmaus nichts im Wege.

mehr rezepte-tipps mehr
g'scheit essen