Tomate

tomaten

 

Die Tomate hat ihren Ursprung in Mittel- und Südamerika. Die Azteken bezeichneten sie als „tomatl“. Lange wurde sie auch Liebes- oder Paradiesapfel genannt. Die Österreicher machten daraus den „Paradeiser“. Der Paradeiser ist die Sommerfrucht schlechthin und beinhaltet neben wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen einen besonders zellschützenden bioaktiven Stoff – das Lycopin. Dieses kann als „Radikalfänger“ schädliche „freie Sauerstoffradikale“ im Körper binden. Es ist auch verantwortlich für die rote Farbe der Tomate. Lykopin kann der Körper übrigens aus gekochten Tomaten besser aufnehmen als aus rohen Früchten.

Bei der Lagerung von Paradeisern ist Fingerspitzengefühl gefragt. Sie sind besonders druck- und kälteempfindlich. Temperaturen über 13 Grad lassen sie nachreifen, sodass sie ihr volles Aroma entwickeln können. Zu beachten ist zudem, dass man die Paradeiser getrennt von anderem Obst und Gemüse lagern sollte, da sie Ethylen abgeben, das den Alterungsprozess von benachbartem Obst und Gemüse beschleunigt.

Die in der Steiermark produzierten Paradeisersorten:

  • Runde Paradeiser
    Ist die übliche Tomate, hat 2 – 3 Fruchtkammern und viele gelbliche Samen.
  • Fleischparadeiser
    Ist großfruchtig rund und gerippt. Sie ist besonders schnittfest und hat viel Fruchtfleisch.
  • Kirsch- und Rispenparadeiser oder auch Cherrytomate
    Die Früchte sind tiefrot, süßlich und aromatisch.
  • Rote Flaschenparadeiser
    Sie ist süß, enthält viel Fruchtfleisch und wenig Samen, ist gut für Salat und zum Einkochen.

 

 

News

Abschluss ZLG Seminarbäuerinnen

Kompetente Verstärkung für die steirischen Seminarbäuerinnen!

Seit 8. März weht in der Steiermark frischer Wind unter den Seminarbäuerinnen! Neun engagierte und bestens ausgebildete Seminarbäuerinnen mehr, wollen sich ab sofort als Botschafterinnen für die Qualität und den Wert heimischer Lebensmittel einsetzen!

NEU: Workshop für Jugendliche

„Wie kommt das Gras in den Burger“

Neues Schulangebot der Seminarbäuerinnen für Jugendliche

Speziell ausgebildete und auf diesen Schwerpunkt eingeschulte Seminarbäuerinnen kommen auch in der Steiermark in Schulklassen, um interessierten Jugendlichen zwischen 14- und 18 Jahren in Form von Workshops die Antwort auf diese Frage zu geben.

Steirische Brotprämierung 2016

Steirische Brotprämierung 2016

Rekord-Beteiligung bei der diesjährigen Brotprämierung: 223 Brote haben 80 Brotbäuerinnen aus dem Burgenland und der Steiermark eingereicht. Die Kunst des Brotbackens mit natürlichen Zutaten und die besten individuellen Hausrezepte für Bauernbrot standen auf dem Prüfstand.

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Fisch des Jahres: Seesaibling

Fisch des Jahres 2017: Der Seesaibling

Rotbauchig mit weiß eingesäumten Flossen – so präsentiert sich Österreichs Fisch des Jahres 2017 in seinen klaren, kalten Gewässern. Nach massivem Schwund aus den heimischen Seen in den Achtzigern hat sich der Bestand zwar erholt, jedoch haben Tierschützer weiterhin ein wachsames Auge auf den hübschen Fisch.

Mit der Ernennung zum Fisch des Jahres 2017 möchten die österreichischen Fischereiorganisationen unter Mitwirkung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft die Art und ihren Lebensraum ins allgemeine Bewusstsein bringen.

Durch die Auszeichnung wird versucht darauf aufmerksam zu machen, dass durch den Verlust von Laichplätzen, die Gewässererwärmung aber auch durch teilweise falsche Bewirtschaftung, der Lebensraum so wie auch die Population der Tiere gefährdet ist.

Ein wünschenswertes Zuhause hat der Seesaibling in der Steiermark gefunden. Seit über 10 Jahren gibt es die Genussregion „Aussererland Saibling & Forelle“. Im Grundelsee oder auch im Altausseer See fühlt sich der Seesaibling besonders wohl, da dort optimale Bedingungen für den Fisch vorliegen. Vor einigen tausenden von Jahren ist er vom Norden her zu uns gekommen. Der Seesaibling (Salvelinus umbla) gehört zur Gattung der Saiblinge und Familie der Lachsfische. Die Süßwasserfische können ca. 40 -75 cm lang, bis zu 7 kg schwer werden und ein langes Leben bis zu 40 Jahren haben. Das Fischen erfolgt in der Region noch mit Plätten, den traditionellen Fischerboten und schonenden Fangnetzen. Auch im steirischen Almenland werden heimische Fische im frischen Almenland-Quellwasser gentechnikfrei großgezogen.

Der Fisch ist aber nicht nur schön anzusehen, sondern schmeckt auch köstlich. Ob gebraten, geräuchert oder pochiert, für viele gilt der Seesaibling als einer der besten Speisefische. Im Fisch sind auch viele wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Besonders zu empfehlen ist er aufgrund der essentiellen Fettsäuren, der Omega-3-Fettsäuren, welche gut für Herz, Hirn und Immunsystem sind.

Experten empfehlen 1-2 mal pro Woche Fisch, bevorzugt heimische Ware. Für eine Portion können Sie 150 – 200 g Fischfilet oder 250 – 300 g ganzen Fisch rechnen.

Wer Verantwortung bei der Auswahl seines Fisches übernimmt und auf regionale Herkunft schaut, dem steht einem kulinarischen Gaumenschmaus nichts im Wege.

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