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Sommerparty

grillenGeladene Gäste oder auch Überraschungsbesuche wollen gut und gerne verwöhnt werden. In der Sommerzeit ist vor allem das Grillen sehr beliebt und immer wieder ein geselliges Ereignis. Vieles dazu lässt sich sehr gut vorbereiten, sodass schlussendlich die Gastgeber mit den Gästen in Ruhe bei Tisch sitzen und mitgenießen können.

Garmachungstechniken Grillen und (Kurz)Braten

Grillen:
Das Grillgut wird durch Strahlungshitze in hei√üer, trockener Luft gegart. Diese Zubereitungsart f√ľr Fleisch ist sehr beliebt, weil man mit ihrer Hilfe fast fettlos braten kann. Die einzelnen St√ľcke werden auf einen Rost gelegt und zuerst sehr stark (bis 235¬įC), sp√§ter schw√§cher erhitzt. Wichtig ist eine gute Anfangshitze, damit sich die Poren au√üen rasch schlie√üen. Das Fleischeiwei√ü gerinnt sofort und es bildet sich eine leichte Kruste. Der Saft mit seinen N√§hr- und Geschmackstoffen bleibt weitestgehend erhalten und so das Grillgut saftig.

Kurzbraten:
Dies ist eine schnelle und gute Alternative zum Grillen und ist ebenfalls beinahe fettlos möglich. Die Pfanne bleibt dabei unbedeckt, damit der Wasserdampf entweichen kann und die Speise knusprig werden kann. Wichtig dabei ist wieder eine starke Anfangshitze, damit sich die Poren rasch schließen. Das Kurzbraten erfolgt in wenigen Minuten, da sonst vor allem Fleisch austrocknet und zäh wird.

Grillen ‚Äď technische M√∂glichkeiten

Holzkohlengrill:
die urspr√ľngliche Zubereitungstechnik, welche eher zeitaufwendig ist und f√ľr echte Grillfans noch immer Priorit√§t hat. Es ist eine Art Ritual f√ľr ein Grillfest. Beim Grillen am Holzkohlegrill ist zu beachten, dass die Grillst√ľcke eher trocken auf den Rost kommen und kein zus√§tzliches Fett abrinnen kann. Dieses entz√ľndet sich sehr leicht im Feuer und somit kommt es zu gesundheitssch√§dlichen Substanzen am Grillgut. Es empfiehlt sich, Grilltassen zu verwenden, um das Grillgut vor Ru√ü und Flammen zu sch√ľtzen.

Gasgrill:
Hier sind die Grillger√§te mit Lavastein (Grillen am Rost) oder die Wannengriller mit Fl√§chenw√§rme bekannt. Beide haben den Vorteil, dass sehr rasch gegrillt werden kann und ein langes Anheizen nicht notwendig ist. Vor allem kann auch sehr rasch nachgegrillt werden. Die Gefahrenquelle ‚Äěhei√üe" Kohle f√ľr Kinder wird vermieden.

Grillen am heißen Stein:
Damit grillt man am Tisch. Der hei√üe Stein ist meist eine Marmorplatte, welche im Backrohr auf 250 ¬įC vorgew√§rmt wird. Das Warmhalten erfolgt dann mit Spiritusbrennern (wie bei Fondue). Es ist ein sehr dekoratives Grillger√§t und regt zum gem√ľtlichen Essen an.

Partypfanne:
Dieses Ger√§t ist mit Strom betrieben und mittels Thermostat regelbar. Es ist ein sehr vielseitig verwendbares K√ľchenger√§t. Gegrillt wird mit Fl√§chenw√§rme bzw. Kontakt zur Hitzequelle. Diese Pfanne eignet sich auch sehr gut zum Warmhalten von Gegrilltem, wenn gr√∂√üere Mengen gebraucht werden.

Fischgrillgitter:
Diese werden vor allem zum Grillen von ganzen Fischen verwendet und erleichtern das Wenden der Fische am Rost.

Was eignet sich zum Grillen?

Fleisch von allen Tieren:
Beim Schweinefleisch eignen sind die Gustost√ľcke, wie Karree und Schopf, Filet, Teile vom Schl√∂gel (Nuss, Frikandeau, Kaiserteil), Bauchfleisch und sogar Schulterscheiben.

Bei Rindfleisch werden Beiried, Lungenbraten, Huftsteak (H√ľferl), Nusssteak (Kugel) empfohlen.

Von Kalb, Lamm, Kitz, Gefl√ľgel ist das Fleisch von allen guten Fleischteilen verwendbar.

Fisch kann im Ganzen oder als Filet verwendet werden.

Gem√ľse:
Nicht zu vergessen sind fast alle Gem√ľsesorten, im Besonderen Fruchtgem√ľse wie Tomaten, Zucchini, K√ľrbis, Melanzani, Paprika, aber auch Zwiebel, Fenchel, Mais, Pilze, usw.

Obst:
Gegrilltes Obst passt besonders zu hellem Fleisch (Pfirsiche, Marillen, √Ąpfel, Birnen,...)

Vorbereitung des Grillgutes

Qualitativ hochwertiges Fleisch bedarf keiner besonderen W√ľrzung bzw. Beizung. Fleisch hat einen sehr guten Eigengeschmack und dieser kann sich durch die einfache Zubereitung richtig entfalten und wird nicht durch W√ľrzmischungen √ľbert√∂nt. Es ist ausreichend, das Fleisch kurz vor der Zubereitung leicht zu salzen und zu pfeffern.

Gek√ľhltes Fleisch erst vor der Zubereitung in Portionen schneiden, damit der Fleischsaft nicht ausrinnt. Grillgut kann Zimmertemperatur haben, da es damit auf dem Griller schneller auf Temperatur kommt und nicht geschockt wird.

 

 

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Fisch des Jahres: Seesaibling

Fisch des Jahres 2017: Der Seesaibling

Rotbauchig mit wei√ü einges√§umten Flossen ‚Äď so pr√§sentiert sich √Ėsterreichs Fisch des Jahres 2017 in seinen klaren, kalten Gew√§ssern. Nach massivem Schwund aus den heimischen Seen in den Achtzigern hat sich der Bestand zwar erholt, jedoch haben Tiersch√ľtzer weiterhin ein wachsames Auge auf den h√ľbschen Fisch.

Mit der Ernennung zum Fisch des Jahres 2017 m√∂chten die √∂sterreichischen Fischereiorganisationen unter Mitwirkung des Bundesamtes f√ľr Wasserwirtschaft die Art und ihren Lebensraum ins allgemeine Bewusstsein bringen.

Durch die Auszeichnung wird versucht darauf aufmerksam zu machen, dass durch den Verlust von Laichplätzen, die Gewässererwärmung aber auch durch teilweise falsche Bewirtschaftung, der Lebensraum so wie auch die Population der Tiere gefährdet ist.

Ein w√ľnschenswertes Zuhause hat der Seesaibling in der Steiermark gefunden. Seit √ľber 10 Jahren gibt es die Genussregion ‚ÄěAussererland Saibling & Forelle‚Äú. Im Grundelsee oder auch im Altausseer See f√ľhlt sich der Seesaibling besonders wohl, da dort optimale Bedingungen f√ľr den Fisch vorliegen. Vor einigen tausenden von Jahren ist er vom Norden her zu uns gekommen. Der Seesaibling (Salvelinus umbla) geh√∂rt zur Gattung der Saiblinge und Familie der Lachsfische. Die S√ľ√üwasserfische k√∂nnen ca. 40 -75 cm lang, bis zu 7 kg schwer werden und ein langes Leben bis zu 40 Jahren haben. Das Fischen erfolgt in der Region noch mit Pl√§tten, den traditionellen Fischerboten und schonenden Fangnetzen. Auch im steirischen Almenland werden heimische Fische im frischen Almenland-Quellwasser gentechnikfrei gro√ügezogen.

Der Fisch ist aber nicht nur sch√∂n anzusehen, sondern schmeckt auch k√∂stlich. Ob gebraten, ger√§uchert oder pochiert, f√ľr viele gilt der Seesaibling als einer der besten Speisefische. Im Fisch sind auch viele wichtige N√§hrstoffe wie Eiwei√ü, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Besonders zu empfehlen ist er aufgrund der essentiellen Fetts√§uren, der Omega-3-Fetts√§uren, welche gut f√ľr Herz, Hirn und Immunsystem sind.

Experten empfehlen 1-2 mal pro Woche Fisch, bevorzugt heimische Ware. F√ľr eine Portion k√∂nnen Sie 150 ‚Äď 200 g Fischfilet oder 250 ‚Äď 300 g ganzen Fisch rechnen.

Wer Verantwortung bei der Auswahl seines Fisches √ľbernimmt und auf regionale Herkunft schaut, dem steht einem kulinarischen Gaumenschmaus nichts im Wege.

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