Heidelbeeren

heidelbeer_kleinIm römischen Reich wurden Heidelbeeren zum Färben der Kleider der Sklaven verwendet. Heute schätzt man die Beeren besonders wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkung.

Von Mitte Juni bis Ende August versüßen uns die blauen Beeren den Sommer. Man unterscheidet bei den Heidelbeeren zwischen der wilden und der kultivierten Form. Während die wilden beeren auf bis zu 50 Zentimeter hohen Halbsträuchern wachsen und nur erbsengroß sind, erreichen kultivierte Formen gerne die doppelte Größe. Die Kulturheidelbeeren haben außerdem eine etwas dickere Schale, was sie auch haltbarer macht.

Besonders frische Heidelbeeren erkennt man an einem leicht weißlichen Tau an der Oberfläche. Anders als die meisten Beeren reifen Heidelbeeren auch nach. Gut gekühlt halten sie sich bis zu fünf Tage. Am besten lagert man sie auf Tellern, da sie besonders druckempfindlich sind. Wer die Beeren tiefkühlen möchte, lässt sie deshalb auch am besten auf einem Tablett vorgefrieren, bevor man sie in geeignete Behälter füllt.

Die kleinen Perlen bestechen wie alle Beeren durch eine pralle Füllung mit wertvollen Vitamine und Mineralstoffen. Außerdem liefern sie reichlich Myrtillin, ein Farbstoff, der sich positiv bei Netzhauterkrankungen auswirken soll und das Sehen in der Nacht fördert. Weiters sollen sie die Gedächtnisleistung bei älteren Menschen verbessern und gesund fürs Herz sein. Sekundäre Pflanzenstoffe bewirken ihre entzündungshemmende Wirkung.

Genießen sie die süßen Früchtchen in herrlichen Desserts oder Kuchen. Aber auch Risottos oder Soßen verleihen sie eine raffinierte Note.

 

News

Abschluss ZLG Seminarbäuerinnen

Kompetente Verstärkung für die steirischen Seminarbäuerinnen!

Seit 8. März weht in der Steiermark frischer Wind unter den Seminarbäuerinnen! Neun engagierte und bestens ausgebildete Seminarbäuerinnen mehr, wollen sich ab sofort als Botschafterinnen für die Qualität und den Wert heimischer Lebensmittel einsetzen!

NEU: Workshop für Jugendliche

„Wie kommt das Gras in den Burger“

Neues Schulangebot der Seminarbäuerinnen für Jugendliche

Speziell ausgebildete und auf diesen Schwerpunkt eingeschulte Seminarbäuerinnen kommen auch in der Steiermark in Schulklassen, um interessierten Jugendlichen zwischen 14- und 18 Jahren in Form von Workshops die Antwort auf diese Frage zu geben.

Steirische Brotprämierung 2016

Steirische Brotprämierung 2016

Rekord-Beteiligung bei der diesjährigen Brotprämierung: 223 Brote haben 80 Brotbäuerinnen aus dem Burgenland und der Steiermark eingereicht. Die Kunst des Brotbackens mit natürlichen Zutaten und die besten individuellen Hausrezepte für Bauernbrot standen auf dem Prüfstand.

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Fisch des Jahres: Seesaibling

Fisch des Jahres 2017: Der Seesaibling

Rotbauchig mit weiß eingesäumten Flossen – so präsentiert sich Österreichs Fisch des Jahres 2017 in seinen klaren, kalten Gewässern. Nach massivem Schwund aus den heimischen Seen in den Achtzigern hat sich der Bestand zwar erholt, jedoch haben Tierschützer weiterhin ein wachsames Auge auf den hübschen Fisch.

Mit der Ernennung zum Fisch des Jahres 2017 möchten die österreichischen Fischereiorganisationen unter Mitwirkung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft die Art und ihren Lebensraum ins allgemeine Bewusstsein bringen.

Durch die Auszeichnung wird versucht darauf aufmerksam zu machen, dass durch den Verlust von Laichplätzen, die Gewässererwärmung aber auch durch teilweise falsche Bewirtschaftung, der Lebensraum so wie auch die Population der Tiere gefährdet ist.

Ein wünschenswertes Zuhause hat der Seesaibling in der Steiermark gefunden. Seit über 10 Jahren gibt es die Genussregion „Aussererland Saibling & Forelle“. Im Grundelsee oder auch im Altausseer See fühlt sich der Seesaibling besonders wohl, da dort optimale Bedingungen für den Fisch vorliegen. Vor einigen tausenden von Jahren ist er vom Norden her zu uns gekommen. Der Seesaibling (Salvelinus umbla) gehört zur Gattung der Saiblinge und Familie der Lachsfische. Die Süßwasserfische können ca. 40 -75 cm lang, bis zu 7 kg schwer werden und ein langes Leben bis zu 40 Jahren haben. Das Fischen erfolgt in der Region noch mit Plätten, den traditionellen Fischerboten und schonenden Fangnetzen. Auch im steirischen Almenland werden heimische Fische im frischen Almenland-Quellwasser gentechnikfrei großgezogen.

Der Fisch ist aber nicht nur schön anzusehen, sondern schmeckt auch köstlich. Ob gebraten, geräuchert oder pochiert, für viele gilt der Seesaibling als einer der besten Speisefische. Im Fisch sind auch viele wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Besonders zu empfehlen ist er aufgrund der essentiellen Fettsäuren, der Omega-3-Fettsäuren, welche gut für Herz, Hirn und Immunsystem sind.

Experten empfehlen 1-2 mal pro Woche Fisch, bevorzugt heimische Ware. Für eine Portion können Sie 150 – 200 g Fischfilet oder 250 – 300 g ganzen Fisch rechnen.

Wer Verantwortung bei der Auswahl seines Fisches übernimmt und auf regionale Herkunft schaut, dem steht einem kulinarischen Gaumenschmaus nichts im Wege.

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