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Heidelbeeren

heidelbeer_kleinIm römischen Reich wurden Heidelbeeren zum Färben der Kleider der Sklaven verwendet. Heute schätzt man die Beeren besonders wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkung.

Von Mitte Juni bis Ende August vers√ľ√üen uns die blauen Beeren den Sommer. Man unterscheidet bei den Heidelbeeren zwischen der wilden und der kultivierten Form. W√§hrend die wilden beeren auf bis zu 50 Zentimeter hohen Halbstr√§uchern wachsen und nur erbsengro√ü sind, erreichen kultivierte Formen gerne die doppelte Gr√∂√üe. Die Kulturheidelbeeren haben au√üerdem eine etwas dickere Schale, was sie auch haltbarer macht.

Besonders frische Heidelbeeren erkennt man an einem leicht wei√ülichen Tau an der Oberfl√§che. Anders als die meisten Beeren reifen Heidelbeeren auch nach. Gut gek√ľhlt halten sie sich bis zu f√ľnf Tage. Am besten lagert man sie auf Tellern, da sie besonders druckempfindlich sind. Wer die Beeren tiefk√ľhlen m√∂chte, l√§sst sie deshalb auch am besten auf einem Tablett vorgefrieren, bevor man sie in geeignete Beh√§lter f√ľllt.

Die kleinen Perlen bestechen wie alle Beeren durch eine pralle F√ľllung mit wertvollen Vitamine und Mineralstoffen. Au√üerdem liefern sie reichlich Myrtillin, ein Farbstoff, der sich positiv bei Netzhauterkrankungen auswirken soll und das Sehen in der Nacht f√∂rdert. Weiters sollen sie die Ged√§chtnisleistung bei √§lteren Menschen verbessern und gesund f√ľrs Herz sein. Sekund√§re Pflanzenstoffe bewirken ihre entz√ľndungshemmende Wirkung.

Genie√üen sie die s√ľ√üen Fr√ľchtchen in herrlichen Desserts oder Kuchen. Aber auch Risottos oder So√üen verleihen sie eine raffinierte Note.

 

News

Steirische Brotprämierung 2016

Steirische Brotprämierung 2016

Rekord-Beteiligung bei der diesj√§hrigen Brotpr√§mierung: 223 Brote haben 80 Brotb√§uerinnen aus dem Burgenland und der Steiermark eingereicht. Die Kunst des Brotbackens mit nat√ľrlichen Zutaten und die besten individuellen Hausrezepte f√ľr Bauernbrot standen auf dem Pr√ľfstand.

Die steirische Ernährungspyramide NEU

Die steirische Ernährungspyramide NEU

Die Landwirtschaftskammer Steiermark hat mit der steirischen Ernährungspyramide die offiziellen Empfehlungen der österreichischen Version mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln in Einklang gebracht. Die steirische Ernährungspyramide wurde 2010 entwickelt und präsentiert sich nun nach gemeinsamer Überarbeitung mit dem Gesundheitsfonds Steiermark in einem neuen Layout.

Neu: Workshop Gem√ľsetiger

Neuer Praxisworkshop: ‚ÄěSo essen die Gem√ľsetiger - Richtig kochen im Familienalltag!‚Äú

Unsere kleinen Gourmets von gesundem Essen zu √ľberzeugen ist nicht einfach, aber machbar. Wer kann schlie√ülich bei ‚ÄěUfo im Salatbett‚Äú oder ‚ÄěSegelregatta im Wurzelkraftsee‚Äú widerstehen?

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Fisch des Jahres: Seesaibling

Fisch des Jahres 2017: Der Seesaibling

Rotbauchig mit wei√ü einges√§umten Flossen ‚Äď so pr√§sentiert sich √Ėsterreichs Fisch des Jahres 2017 in seinen klaren, kalten Gew√§ssern. Nach massivem Schwund aus den heimischen Seen in den Achtzigern hat sich der Bestand zwar erholt, jedoch haben Tiersch√ľtzer weiterhin ein wachsames Auge auf den h√ľbschen Fisch.

Mit der Ernennung zum Fisch des Jahres 2017 m√∂chten die √∂sterreichischen Fischereiorganisationen unter Mitwirkung des Bundesamtes f√ľr Wasserwirtschaft die Art und ihren Lebensraum ins allgemeine Bewusstsein bringen.

Durch die Auszeichnung wird versucht darauf aufmerksam zu machen, dass durch den Verlust von Laichplätzen, die Gewässererwärmung aber auch durch teilweise falsche Bewirtschaftung, der Lebensraum so wie auch die Population der Tiere gefährdet ist.

Ein w√ľnschenswertes Zuhause hat der Seesaibling in der Steiermark gefunden. Seit √ľber 10 Jahren gibt es die Genussregion ‚ÄěAussererland Saibling & Forelle‚Äú. Im Grundelsee oder auch im Altausseer See f√ľhlt sich der Seesaibling besonders wohl, da dort optimale Bedingungen f√ľr den Fisch vorliegen. Vor einigen tausenden von Jahren ist er vom Norden her zu uns gekommen. Der Seesaibling (Salvelinus umbla) geh√∂rt zur Gattung der Saiblinge und Familie der Lachsfische. Die S√ľ√üwasserfische k√∂nnen ca. 40 -75 cm lang, bis zu 7 kg schwer werden und ein langes Leben bis zu 40 Jahren haben. Das Fischen erfolgt in der Region noch mit Pl√§tten, den traditionellen Fischerboten und schonenden Fangnetzen. Auch im steirischen Almenland werden heimische Fische im frischen Almenland-Quellwasser gentechnikfrei gro√ügezogen.

Der Fisch ist aber nicht nur sch√∂n anzusehen, sondern schmeckt auch k√∂stlich. Ob gebraten, ger√§uchert oder pochiert, f√ľr viele gilt der Seesaibling als einer der besten Speisefische. Im Fisch sind auch viele wichtige N√§hrstoffe wie Eiwei√ü, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Besonders zu empfehlen ist er aufgrund der essentiellen Fetts√§uren, der Omega-3-Fetts√§uren, welche gut f√ľr Herz, Hirn und Immunsystem sind.

Experten empfehlen 1-2 mal pro Woche Fisch, bevorzugt heimische Ware. F√ľr eine Portion k√∂nnen Sie 150 ‚Äď 200 g Fischfilet oder 250 ‚Äď 300 g ganzen Fisch rechnen.

Wer Verantwortung bei der Auswahl seines Fisches √ľbernimmt und auf regionale Herkunft schaut, dem steht einem kulinarischen Gaumenschmaus nichts im Wege.

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