‚Äč

Heimischer Fisch

√Ėsterreich verzeichnet seit den 80-er Jahren einen steigenden Konsum an Fisch. Diese Entwicklung ist besonders aus Sicht der Ern√§hrungswissenschaft wegen seiner wertvollen Inhaltsstoffe zu begr√ľ√üen. √úberfischung der Meere und Schwermetallbelastungen stellen jedoch die Schattenseiten der Empfehlungen dar. Mit der Wahl heimischer Fische kann man dieser Problematik gezielt entgegenwirken und zu einer √∂kologischen Entlastung beitragen.

Ern√§hrungswissenschafter empfehlen mindestens ein bis zweimal pro Woche Fisch zu essen. Dabei k√∂nnen f√ľr eine Portion 150-200 g Fischfilet bzw. 250-300 g ganzer Fisch gerechnet werden. Diese Empfehlung ist nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass Fisch hochwertiges Eiwei√ü liefert, das sehr leicht verdaulich ist. Was den Fisch als Nahrungsmittel so einzigartig macht ist aber der Gehalt an langkettigen, mehrfach unges√§ttigten Omega-3-Fetts√§uren. Der Fettgehalt schwankt von Fischart zu Fischart. Entscheidend f√ľr den K√∂rper ist aber nicht der prozentuale Fettanteil des Fisches, sondern die Zusammensetzung der Fette. Omega-3-Fetts√§uren geh√∂ren zu den ‚Äěguten Fetten", denn sie leisten wertvolle Beitr√§ge zu unserer Gesunderhaltung:

  • Reduktion von Entz√ľndungserscheinungen
  • Reduktion der Thromboseneigung
  • Senkung der Triglyceride im Blut
  • Vorbeugung gegen√ľber Herzrhythmusst√∂rungen
  • wichtig f√ľr die Entwicklung der Gehirnfunktion beim F√∂tus
  • bedeutend f√ľr die Immunabwehr

Die Empfehlungen zur Steigerung des Fischkonsums sind zwar aus ern√§hrungsphysiologischen Gesichtspunkten gerechtfertigt, gleichzeitig darf aber die √∂kologische Problematik der √úberfischung nicht √ľbergangen werden. Ist ein Bestand √ľberfischt, werden mehr Fische gefangen als nachwachsen. Nach Einsch√§tzung der FAO gelten mehr als ein Drittel der weltweit wichtigsten genutzten Fischbest√§nde als absolut √ľberfischt.

Mit der Wahl heimischer Fische kann man dieser Problematik gezielt entgegen wirken und zu einer √∂kologischen Entlastung beitragen. Zwar sind auch in √Ėsterreich die nat√ľrlichen Fischvorkommen begrenzt, die gezielte Zucht der Teichwirte sichert jedoch die Versorgung nachhaltig.

Wenn Sie frischen Fisch kaufen wollen bietet Ihnen das Sortiment der heimischen Fische ein reichhaltiges Angebot. Von Karpfen √ľber die Forelle bis hin zu Amur, Schleie, Hecht, Zander und Wels wird Fisch als Filet oder im Ganzen angeboten.¬†¬†

Bei der Verarbeitung von Fisch gilt es die 3-S-Regel zu beachten:

  • S√§ubern: Frische Fische sofort schuppen und ausnehmen, unter flie√üendem kalten Wasser s√§ubern und trocken tupfen.
  • S√§uern: Innen und au√üen mit Zitronensaft oder Essig betr√§ufeln, in ein enges Geschirr pressen (damit der Fisch in der eigenen Marinade liegt) und mindestens 15 ‚Äď 20 Minuten zugedeckt durchziehen lassen.
  • Salzen und

Zubereiten: Durchgezogenen Fisch innen und au√üen salzen. Wird der Fisch gegrillt, dann erst nach dem Garen salzen! Bei Fisch ‚Äěblau" wird nur innen gesalzen!

Als Garmethoden eigenen sich Kochen, Pochieren (Garziehen in hei√üer Fl√ľssigkeit), D√ľnsten, Braten und Grillen. Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht zu stark kocht, er kann sonst zerfallen. Wer auf Fett verzichten m√∂chte, kann den Fisch gemeinsam mit Kr√§utern in Alufolie garen. Zum W√ľrzen eigenen sich Basilikum, Dill, Curry, Thymian, Pfeffer, Senf, Senfk√∂rner, Ingwer und Knoblauch.

News

Steirische Brotprämierung 2016

Steirische Brotprämierung 2016

Rekord-Beteiligung bei der diesj√§hrigen Brotpr√§mierung: 223 Brote haben 80 Brotb√§uerinnen aus dem Burgenland und der Steiermark eingereicht. Die Kunst des Brotbackens mit nat√ľrlichen Zutaten und die besten individuellen Hausrezepte f√ľr Bauernbrot standen auf dem Pr√ľfstand.

Die steirische Ernährungspyramide NEU

Die steirische Ernährungspyramide NEU

Die Landwirtschaftskammer Steiermark hat mit der steirischen Ernährungspyramide die offiziellen Empfehlungen der österreichischen Version mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln in Einklang gebracht. Die steirische Ernährungspyramide wurde 2010 entwickelt und präsentiert sich nun nach gemeinsamer Überarbeitung mit dem Gesundheitsfonds Steiermark in einem neuen Layout.

Neu: Workshop Gem√ľsetiger

Neuer Praxisworkshop: ‚ÄěSo essen die Gem√ľsetiger - Richtig kochen im Familienalltag!‚Äú

Unsere kleinen Gourmets von gesundem Essen zu √ľberzeugen ist nicht einfach, aber machbar. Wer kann schlie√ülich bei ‚ÄěUfo im Salatbett‚Äú oder ‚ÄěSegelregatta im Wurzelkraftsee‚Äú widerstehen?

mehr produkte-saison

Fisch des Jahres: Seesaibling

Fisch des Jahres 2017: Der Seesaibling

Rotbauchig mit wei√ü einges√§umten Flossen ‚Äď so pr√§sentiert sich √Ėsterreichs Fisch des Jahres 2017 in seinen klaren, kalten Gew√§ssern. Nach massivem Schwund aus den heimischen Seen in den Achtzigern hat sich der Bestand zwar erholt, jedoch haben Tiersch√ľtzer weiterhin ein wachsames Auge auf den h√ľbschen Fisch.

Mit der Ernennung zum Fisch des Jahres 2017 m√∂chten die √∂sterreichischen Fischereiorganisationen unter Mitwirkung des Bundesamtes f√ľr Wasserwirtschaft die Art und ihren Lebensraum ins allgemeine Bewusstsein bringen.

Durch die Auszeichnung wird versucht darauf aufmerksam zu machen, dass durch den Verlust von Laichplätzen, die Gewässererwärmung aber auch durch teilweise falsche Bewirtschaftung, der Lebensraum so wie auch die Population der Tiere gefährdet ist.

Ein w√ľnschenswertes Zuhause hat der Seesaibling in der Steiermark gefunden. Seit √ľber 10 Jahren gibt es die Genussregion ‚ÄěAussererland Saibling & Forelle‚Äú. Im Grundelsee oder auch im Altausseer See f√ľhlt sich der Seesaibling besonders wohl, da dort optimale Bedingungen f√ľr den Fisch vorliegen. Vor einigen tausenden von Jahren ist er vom Norden her zu uns gekommen. Der Seesaibling (Salvelinus umbla) geh√∂rt zur Gattung der Saiblinge und Familie der Lachsfische. Die S√ľ√üwasserfische k√∂nnen ca. 40 -75 cm lang, bis zu 7 kg schwer werden und ein langes Leben bis zu 40 Jahren haben. Das Fischen erfolgt in der Region noch mit Pl√§tten, den traditionellen Fischerboten und schonenden Fangnetzen. Auch im steirischen Almenland werden heimische Fische im frischen Almenland-Quellwasser gentechnikfrei gro√ügezogen.

Der Fisch ist aber nicht nur sch√∂n anzusehen, sondern schmeckt auch k√∂stlich. Ob gebraten, ger√§uchert oder pochiert, f√ľr viele gilt der Seesaibling als einer der besten Speisefische. Im Fisch sind auch viele wichtige N√§hrstoffe wie Eiwei√ü, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Besonders zu empfehlen ist er aufgrund der essentiellen Fetts√§uren, der Omega-3-Fetts√§uren, welche gut f√ľr Herz, Hirn und Immunsystem sind.

Experten empfehlen 1-2 mal pro Woche Fisch, bevorzugt heimische Ware. F√ľr eine Portion k√∂nnen Sie 150 ‚Äď 200 g Fischfilet oder 250 ‚Äď 300 g ganzen Fisch rechnen.

Wer Verantwortung bei der Auswahl seines Fisches √ľbernimmt und auf regionale Herkunft schaut, dem steht einem kulinarischen Gaumenschmaus nichts im Wege.

mehr rezepte-tipps mehr
g'scheit essen