Milch und Milchprodukte

Milch gilt von Natur aus als purer Energy-Drink ohne, dass hier die Industrie mit dubiosen Zusätzen nachhelfen muss. Mit Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen in einer optimalen Kombination liefert sie wertvolle Bestandteile für eine ausgewogene und gesunde Ernährung.

Milcheiweiß besitzt eine hohe biologische Wertigkeit. Das bedeutet, dass es der Körper besonders gut zum Aufbau eigener Eiweiß-Strukturen wie Muskeln, aber auch Hormonen, Enzymen etc. verwenden kann.

Dank seiner vielen kurzkettigen Fettsäuren ist das Milchfett besonders leicht verdaulich.

Milchzucker kommt ausschließlich in der Milch vor und hilft unsere Verdauung in Schwung zu halten und unterstützt die Erhaltung unserer gesunden Darmflora.

Bei manchen kann der Milchzucker, die Laktose, jedoch auch unangenehme Beschwerden auslösen. Jene, die an einer so genannten Laktoseintoleranz leiden, können den Milchzucker nicht richtig verdauen, da ein ganz bestimmtest Enzym, die Laktase, zu wenig arbeitet oder gänzlich fehlt. Die Laktase spaltet im Normalfall den Milchzucker in seinen beiden Bestandteile, die Glukose und die Galaktose auf. Passiert dies nicht, wandert der Milchzucker unverdaut in tiefere Darmabschnitte. Die Bakterien, die dort zu finden sind, verwenden den Milchzucker als „Futter" und bauen diesen ab. Dabei entstehen Gase, die zu Blähungen führen können. Gleichzeitig entstehen auch Fettsäuren, die wässrigen Stuhl verursachen können. In diesem Fall gilt es Milch weitgehend zu vermeiden. Bestimmte Milchprodukte und Käse, bei denen der Milchzucker bereits weitgehend abgebaut wurde, werden jedoch oftmals vertragen.

Bitte beachten Sie, dass eine Laktoseintoleranz KEINE Allergie ist! Bei einer Milcheiweißallegie reagiert das Immunsystem auf bestimmte Bestandteile des Eiweißes in der Milch. Bei einer Intoleranz ist das Immunsystem nicht beteiligt.

Milch und Milchprodukte sind eine der wichtigsten Quellen für Kalzium. Besonders kalziumreich sind Buttermilch und Käse. Beim Käse spielt jedoch das Herstellungsverfahren eine entscheidende Rolle, wie hoch der Kalziumgehalt ist. Hartkäse ist meist kalziumreicher als Weichkäse.

Zu den wichtigsten Vitaminen in der Milch zählen die fettlöslichen Vitamine A und D sowie die wasserlöslichen Vitamine B2 und B12.

Um bei den wertvollen Inhaltstoffen der Milch aus dem Vollen schöpfen zu können, lautet die Empfehlung täglich 3 Portionen Milch und Milchprodukte zu essen. Als eine Portion gilt ein Glas Milch, ein Becher Joghurt oder 2-3 Scheiben Käse.

 

News

Abschluss ZLG Seminarbäuerinnen

Kompetente Verstärkung für die steirischen Seminarbäuerinnen!

Seit 8. März weht in der Steiermark frischer Wind unter den Seminarbäuerinnen! Neun engagierte und bestens ausgebildete Seminarbäuerinnen mehr, wollen sich ab sofort als Botschafterinnen für die Qualität und den Wert heimischer Lebensmittel einsetzen!

NEU: Workshop für Jugendliche

„Wie kommt das Gras in den Burger“

Neues Schulangebot der Seminarbäuerinnen für Jugendliche

Speziell ausgebildete und auf diesen Schwerpunkt eingeschulte Seminarbäuerinnen kommen auch in der Steiermark in Schulklassen, um interessierten Jugendlichen zwischen 14- und 18 Jahren in Form von Workshops die Antwort auf diese Frage zu geben.

Steirische Brotprämierung 2016

Steirische Brotprämierung 2016

Rekord-Beteiligung bei der diesjährigen Brotprämierung: 223 Brote haben 80 Brotbäuerinnen aus dem Burgenland und der Steiermark eingereicht. Die Kunst des Brotbackens mit natürlichen Zutaten und die besten individuellen Hausrezepte für Bauernbrot standen auf dem Prüfstand.

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Fisch des Jahres: Seesaibling

Fisch des Jahres 2017: Der Seesaibling

Rotbauchig mit weiß eingesäumten Flossen – so präsentiert sich Österreichs Fisch des Jahres 2017 in seinen klaren, kalten Gewässern. Nach massivem Schwund aus den heimischen Seen in den Achtzigern hat sich der Bestand zwar erholt, jedoch haben Tierschützer weiterhin ein wachsames Auge auf den hübschen Fisch.

Mit der Ernennung zum Fisch des Jahres 2017 möchten die österreichischen Fischereiorganisationen unter Mitwirkung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft die Art und ihren Lebensraum ins allgemeine Bewusstsein bringen.

Durch die Auszeichnung wird versucht darauf aufmerksam zu machen, dass durch den Verlust von Laichplätzen, die Gewässererwärmung aber auch durch teilweise falsche Bewirtschaftung, der Lebensraum so wie auch die Population der Tiere gefährdet ist.

Ein wünschenswertes Zuhause hat der Seesaibling in der Steiermark gefunden. Seit über 10 Jahren gibt es die Genussregion „Aussererland Saibling & Forelle“. Im Grundelsee oder auch im Altausseer See fühlt sich der Seesaibling besonders wohl, da dort optimale Bedingungen für den Fisch vorliegen. Vor einigen tausenden von Jahren ist er vom Norden her zu uns gekommen. Der Seesaibling (Salvelinus umbla) gehört zur Gattung der Saiblinge und Familie der Lachsfische. Die Süßwasserfische können ca. 40 -75 cm lang, bis zu 7 kg schwer werden und ein langes Leben bis zu 40 Jahren haben. Das Fischen erfolgt in der Region noch mit Plätten, den traditionellen Fischerboten und schonenden Fangnetzen. Auch im steirischen Almenland werden heimische Fische im frischen Almenland-Quellwasser gentechnikfrei großgezogen.

Der Fisch ist aber nicht nur schön anzusehen, sondern schmeckt auch köstlich. Ob gebraten, geräuchert oder pochiert, für viele gilt der Seesaibling als einer der besten Speisefische. Im Fisch sind auch viele wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Besonders zu empfehlen ist er aufgrund der essentiellen Fettsäuren, der Omega-3-Fettsäuren, welche gut für Herz, Hirn und Immunsystem sind.

Experten empfehlen 1-2 mal pro Woche Fisch, bevorzugt heimische Ware. Für eine Portion können Sie 150 – 200 g Fischfilet oder 250 – 300 g ganzen Fisch rechnen.

Wer Verantwortung bei der Auswahl seines Fisches übernimmt und auf regionale Herkunft schaut, dem steht einem kulinarischen Gaumenschmaus nichts im Wege.

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