Käferbohne

Käferbohnen

Bereits im 16. Jahrhundert fand die Käferbohne den Weg über die Krim in die grüne Steiermark. Das steirische Klima bietet für sie hervorragende Voraussetzungen zum Gedeihen. Rund 200 Tonnen steirische Käferbohnen werden jährlich in der Käferbohnengemeinde Halbenrain geerntet.

Ihr ernährungsphysiologischer Wert soll nicht unbeachtet bleiben, denn mit ihrem hohen Eiweißgehalt bietet sie vor allem Vegetariern einen wertvollen Fleischersatz. Neben 20 Gramm Eiweiß, beinhalten 100 Gramm getrocknete Käferbohnen ca. 43 Gramm Kohlenhydrate und nur 1,7 Gramm Fett.

Weiters enthalten steirische Käferbohnen viele Mineralstoffe, wie Kalzium, Eisen, Natrium sowie die Vitamine A und C. Außerdem sagt man den Käferbohnen eine krebshemmende, cholesterin- und blutdrucksenkende Wirkung nach.

 

Zubereitung:

Da die Käferbohnen nicht roh genossen werden können, müssen sie mindestens 12 Stunden in Wasser eingeweicht werden (dreifache Wassermenge im Verhältnis zu den Bohnen.) Bohnen, die nicht gut gequollen sind, können nicht weich gekocht werden. Anschließend werden sie für ca. 1,5 bis 2 Stunden gekocht.

Für pikante Speisen wird das Kochwasser gesalzen, für Süßspeisen gezuckert.

Ihre blähende Wirkung sollen sie durch die Beigabe von Lorbeerblatt und Bohnenkraut verlieren. Beide Kräuter werden schon dem Einweichwasser hingefügt und auch mitgekocht! Eine andere Möglichkeit wäre, sie ohne Deckel zu kochen bzw. nach dem Kochen einzufrieren.

 

News

Abschluss ZLG Seminarbäuerinnen

Kompetente Verstärkung für die steirischen Seminarbäuerinnen!

Seit 8. März weht in der Steiermark frischer Wind unter den Seminarbäuerinnen! Neun engagierte und bestens ausgebildete Seminarbäuerinnen mehr, wollen sich ab sofort als Botschafterinnen für die Qualität und den Wert heimischer Lebensmittel einsetzen!

NEU: Workshop für Jugendliche

„Wie kommt das Gras in den Burger“

Neues Schulangebot der Seminarbäuerinnen für Jugendliche

Speziell ausgebildete und auf diesen Schwerpunkt eingeschulte Seminarbäuerinnen kommen auch in der Steiermark in Schulklassen, um interessierten Jugendlichen zwischen 14- und 18 Jahren in Form von Workshops die Antwort auf diese Frage zu geben.

Steirische Brotprämierung 2016

Steirische Brotprämierung 2016

Rekord-Beteiligung bei der diesjährigen Brotprämierung: 223 Brote haben 80 Brotbäuerinnen aus dem Burgenland und der Steiermark eingereicht. Die Kunst des Brotbackens mit natürlichen Zutaten und die besten individuellen Hausrezepte für Bauernbrot standen auf dem Prüfstand.

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Fisch des Jahres: Seesaibling

Fisch des Jahres 2017: Der Seesaibling

Rotbauchig mit weiß eingesäumten Flossen – so präsentiert sich Österreichs Fisch des Jahres 2017 in seinen klaren, kalten Gewässern. Nach massivem Schwund aus den heimischen Seen in den Achtzigern hat sich der Bestand zwar erholt, jedoch haben Tierschützer weiterhin ein wachsames Auge auf den hübschen Fisch.

Mit der Ernennung zum Fisch des Jahres 2017 möchten die österreichischen Fischereiorganisationen unter Mitwirkung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft die Art und ihren Lebensraum ins allgemeine Bewusstsein bringen.

Durch die Auszeichnung wird versucht darauf aufmerksam zu machen, dass durch den Verlust von Laichplätzen, die Gewässererwärmung aber auch durch teilweise falsche Bewirtschaftung, der Lebensraum so wie auch die Population der Tiere gefährdet ist.

Ein wünschenswertes Zuhause hat der Seesaibling in der Steiermark gefunden. Seit über 10 Jahren gibt es die Genussregion „Aussererland Saibling & Forelle“. Im Grundelsee oder auch im Altausseer See fühlt sich der Seesaibling besonders wohl, da dort optimale Bedingungen für den Fisch vorliegen. Vor einigen tausenden von Jahren ist er vom Norden her zu uns gekommen. Der Seesaibling (Salvelinus umbla) gehört zur Gattung der Saiblinge und Familie der Lachsfische. Die Süßwasserfische können ca. 40 -75 cm lang, bis zu 7 kg schwer werden und ein langes Leben bis zu 40 Jahren haben. Das Fischen erfolgt in der Region noch mit Plätten, den traditionellen Fischerboten und schonenden Fangnetzen. Auch im steirischen Almenland werden heimische Fische im frischen Almenland-Quellwasser gentechnikfrei großgezogen.

Der Fisch ist aber nicht nur schön anzusehen, sondern schmeckt auch köstlich. Ob gebraten, geräuchert oder pochiert, für viele gilt der Seesaibling als einer der besten Speisefische. Im Fisch sind auch viele wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Besonders zu empfehlen ist er aufgrund der essentiellen Fettsäuren, der Omega-3-Fettsäuren, welche gut für Herz, Hirn und Immunsystem sind.

Experten empfehlen 1-2 mal pro Woche Fisch, bevorzugt heimische Ware. Für eine Portion können Sie 150 – 200 g Fischfilet oder 250 – 300 g ganzen Fisch rechnen.

Wer Verantwortung bei der Auswahl seines Fisches übernimmt und auf regionale Herkunft schaut, dem steht einem kulinarischen Gaumenschmaus nichts im Wege.

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